Microsoft Fabric erleichtert Analysen und Datenintegration, doch die manuelle Einrichtung kann komplex sein. Unser Terraform-Modul automatisiert zentrale Komponenten wie Workspaces, Rollenverwaltung und Spark-Einstellungen. In diesem Blogbeitrag erfährst Du mehr über seine Struktur, die Hauptfunktionen und die Einschränkungen, damit Du Fabric Deployments möglichst effizient deployen kannst.
Warum Microsoft Fabric mit Terraform automatisieren?
Microsoft Fabric hilft Unternehmen dabei, Analysen, Datenintegration und Visualisierung zu optimieren. Doch die manuelle Bereitstellung und Konfiguration von Fabric-Ressourcen kann komplex und zeitaufwendig sein. Bei der Nutzung von Microsoft Fabric mit Terraform lässt sich „Infrastructure as Code“ nutzen, um Deployments zu automatisieren und zu standardisieren. Um dem entgegenzuwirken, haben wir ein Terraform-Modul entwickelt, das zentrale Fabric-Komponenten automatisiert. Dadurch wird die Implementierung schneller, konsistenter und skalierbarer – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur technischen Transformation Deiner Dateninfrastruktur. In diesem Beitrag stellen wir Dir die Struktur des Moduls, seine Hauptfunktionen und aktuelle Einschränkungen des Terraform-Providers für Microsoft Fabric vor.
Der Terraform Fabric Provider: Ein sich rasant entwickelndes Tool
Der Terraform Fabric Provider für Microsoft Fabric ist eine noch relativ neue Erweiterung des Terraform-Ökosystems. Er wurde entwickelt, um das Deployment und die Verwaltung von Microsoft-Fabric-Ressourcen zu automatisieren. Derzeit befindet sich der Provider noch im Beta-Stadium – das heißt, er wird aktiv weiterentwickelt und erhält in hoher Frequenz neue Funktionen und Verbesserungen.
Regelmäßige Updates & kontinuierliche Weiterentwicklung
Etwa alle zwei Wochen erscheint eine neue Version des Providers. Diese bringt schrittweise Verbesserungen, Fehlerbehebungen und Unterstützung für zusätzliche Fabric-Ressourcen mit sich. Aufgrund dieses schnellen Entwicklungszyklus kann es jedoch auch zu sogenannten „Breaking Changes“ kommen – also Änderungen, die bestehende Konfigurationen beeinträchtigen. Daher ist es wichtig, die Terraform-Codierung regelmäßig zu aktualisieren.
Ressourcen teilweise noch im Vorschau-Status
Zwar unterstützt der Provider bereits zentrale Microsoft-Fabric-Komponenten wie Workspaces, Rollenzuweisungen und Git-Integrationen, einige Ressourcen befinden sich jedoch noch im Vorschaumodus oder werden gerade weiterentwickelt. Das bedeutet, dass bestimmte Funktionalitäten noch nicht vollständig stabil sind oder sich nicht für den produktiven Einsatz eignen.
Grundbausteine unseres Terraform-Moduls
Unser Terraform-Modul bündelt mehrere Ressourcen-Definitionen, um ein vollständig einsatzbereites Fabric-Workspace bereitzustellen. Ursprünglich wurde das Modul im Rahmen eines Projekts entwickelt, bei dem mehrere Workspaces mit jeweils unterschiedlichen Rollenzuweisungen eingerichtet werden mussten. Um Automatisierung und Bereitstellung effizienter zu gestalten, haben wir wiederverwendbare Terraform-Module geschaffen, die eine schnelle und konsistente Provisionierung neuer Fabric-Workspaces ermöglichen – inklusive vordefinierter Rollen und Spark-Konfigurationen. Dadurch entfällt die manuelle Einrichtung, Fehlerquellen werden reduziert und der Bereitstellungsprozess deutlich vereinfacht.
Die Kernkomponenten sind:
- Workspace-Erstellung: Automatisiert die Bereitstellung von Fabric-Workspaces mit anpassbaren Einstellungen.
- Git-Integration: Verknüpft den Workspace mit Git-Providern zur Unterstützung von Versionskontrolle und CI/CD-Workflows.
- Rollenverwaltung: Verwalten von Berechtigungen auf Workspace- und Domänenebene für Benutzer und Gruppen.
- Umgebungen & Domänen: Unterstützt isolierte Rechenumgebungen und strukturierte Ressourcengruppierung.
- Spark-Konfiguration: Konfiguriert Spark-Pools für leistungsstarkes Processing mit Auto-Scaling.
Diese Funktionen helfen Unternehmen, das Deployment zu automatisieren und gleichzeitig Flexibilität und Skalierbarkeit sicherzustellen.